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Vision Gran Turismo

Alpine kehrt zurück: Enthüllung des neuen Sportwagenprototyps

Am 16. Februar (Ortszeit) stellte „Alpine“, Sportwagenmarke von Renault, mit dem „Alpine Vision“ einen neuen Prototyp vor. Kazunori Yamauchi, der Produzent der „Gran Turismo“-Reihe, der durch das „Alpine Vision Gran Turismo“-Projekt ein ausgezeichnetes Verhältnis zu Alpine aufgebaut hat, war bei der Ankündigungsveranstaltung zu Gast und feierte gemeinsam mit anderen Berühmtheiten – darunter Lord March, der Gastgeber des „Goodwood Festival of Speed“ – den Beginn dieses neuen Kapitels.

Alpine war ursprünglich eine von Rennfahrer Jean Rédélé ins Leben gerufene Sportwagenmarke, die Sportwagen aus Renault-Komponenten herstellte. Rédélé wollte, dass seine zukünftigen Kunden das Gefühl verspürten, das er bei der Fahrt über die gewundenen Straßen der Alpen empfand, und benannte die Marke nach den schneebedeckten Gipfeln des Gebirges.

Die Bühne, die Alpine für diesen wichtigen Tag auswählte, war Monaco, bekannt als Schauplatz der Rallye Monte Carlo. Aufgrund der beiden Podiumsplätze des legendären A110 in den Jahren 1971 und 1973 bei dieser Rallye ist dies ein geschichtsträchtiger Ort für Alpine.

Im offenen Bereich direkt neben dem Port Hercule wurden rund 90 Alpine A110 aufgereiht, um die Ankunft ihres neuen Erben zu feiern. Auf der Veranstaltung, die in einem speziell errichteten Zelt in der Nähe abgehalten wurde, enthüllte Carlos Ghosn, Vorsitzender und Geschäftsführer der Renault Group, persönlich das Auto – den weißen Alpine Vision.

Der Alpine Vision ist ein Prototyp eines Sportwagens, den Alpine in 2017 zu verkaufen beabsichtigt. Trotzdem ist das Auto extrem gut ausgearbeitet und verfügt über eine Qualitätsstufe, die man im Verkaufsraum eines Autohändlers erwarten würde. Äußerlich erinnert er an den A110 und die Frontmaske und Seitenwand weisen charakteristische Züge auf, die den Betrachter an die legendäre Vergangenheit erinnern.

Während der A110 seinen Hinterradantrieb mit einem Heckmotor verband, verfügt der Alpine Vision über einen Mittelmotor mit Hinterradantrieb. Das Auto wird von einem kompakten Vierzylinder-Turbomotor angetrieben, der die leichte Karosserie in 4,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h bringt. Das Entwicklungsteam von Alpine hat angekündigt, im Verlauf des nächsten Jahres das Handling und die Details weiter zu verfeinern, ist allerdings überzeugt, dass das Auto ein sehr überzeugender Wettbewerber auf dem Markt für Premiumsportwagen sein wird.

Charles Gordon-Lennox, Earl of March and Kinrara DL und Gastgeber des „Goodwood Festival of Speed“:

„Die Wiederbelebung des Alpine beschert uns einige äußerst spannende Optionen bei der Auswahl leichter, wendiger Sportwagen. Ich hatte das Privileg, im vergangenen Jahr am Steuer des Konzeptfahrzeugs Alpine Celebration Concept das 23. Festival of Speed zu eröffnen und freue mich sehr darauf, das tatsächliche Serienmodell zu entdecken und mehr Alpines den Goodwood Hill hinaufdonnern zu sehen.“

Jean Vinatier, berühmter Alpine-Fahrer:

„Jedes Mal, wenn ich den Alpine in den Alpen fahre, fühle ich mich wie zu Hause. Als ich in Wettkämpfen fuhr, wurde mir der Coupe d‘Or verliehen, da ich drei Jahre in Folge die Rallye Coupe des Alpes gewann und damit mit den vorherigen Rekordhaltern Ian Appleyard und Stirling Moss gleichzog. Ich habe den Alpine immer mit Fahrspaß und Sieg verbunden.“

André Desaubry, Präsident des Alpine-Besitzerclubs „Association des Anciens d’Alpine“:

„Alpine ist mein Leben. Heute bei dieser Wiedergeburt mit dabei zu sein, macht mich also offensichtlich sehr glücklich. Ich stelle mir gerne vor, dass unser Alumniverein und die verschiedenen Alpine-Clubs in aller Welt alle einen eigenen kleinen Anteil an dieser spannenden Rückkehr hatten.“

Kommentar von Kazunori Yamauchi:

„Als ich jünger war, habe ich von Alpines geträumt. Das tue ich noch immer – mehr als je zuvor, um die Wahrheit zu sagen. Dieser Traum war nie zuvor so nah und greifbar.“