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Europäisches Rennlager der GT Academy 2015 – Tag 2

Die Temperatur in Abu Dhabi ist vermutlich ein Faktor, der sich durch das ganze europäische Rennlager der NISMO PlayStation GT Academy 2015 ziehen wird. Allerdings dürfte die Lage heute noch kritischer gewesen sein, denn bei heißen 41°C wurde in Wadi Adventure, einem speziell erbauten Wassersport-Zentrum in der Wüste in der Nähe von Al Ain – etwa anderthalb Stunden von der Insel Yas entfernt – die körperliche Fitness der Teilnehmer getestet.

Der Parcours ist in jedem Fall eine harte, körperliche Herausforderung und hat sich als zu schwer für manche Teilnehmer erwiesen, die ihn nicht meistern konnten. Für zwei Teilnehmer aus jeder Gebietsgruppe bedeutete dies das frühzeitige Ende ihrer Rennlager-Träume, da die letzten zwei nach der Herausforderung ausgeschieden sind.

Den besten zwei wurde durch ihre Leistung garantiert, dass sie bei der zweiten Herausforderung des Tages, einem Beschleunigungsrennen in den Rennautos Nissan 370Z, nicht ausscheiden konnten.

Den ganzen Abend lang wurden auf der fantastischen, 1,2 km langen Strecke für Beschleunigungsrennen des Yas Marina Circuit Ausscheidungsrennen zwischen den einzelnen Gruppen veranstaltet – Freude bei den Gewinnern, doch Verzweiflung bei denen, für die das Rennlager vorbei ist.

„Die unglaublich harte, körperliche Herausforderung heute Morgen hat die Erwartungen erfüllt, die wir an die GT Academy stellen, und den Drang der Teilnehmer, Fortschritte zu machen, wirklich auf die Probe gestellt“, erklärt der leitende Ausbilder Rob Barff. „Heute Abend ging es darum, mit dem Druck umzugehen. Manche der Rennen waren nervenzerreißend knapp, bei anderen hat sich durch den Druck ein klarer Gewinner herauskristallisiert. Wir haben jetzt jede Gruppe auf die Hälfte reduziert und es sind nur noch vier übrig. Daher werden wir uns morgen auf das Fahrertraining auf dem fantastischen Yas Marina Circuit konzentrieren.”

Die italienische Rennfahrerin Michela Cerruti ist neu bei der GT Academy, doch sie hat bereits die Höhen und Tiefen der Teilnehmer, die sie betreut, miterlebt: „Es war ein wirklich harter und langer Tag“, sagte sie. „Ich habe mich heute Morgen so gefreut, als sich einer unserer Jungs bei der körperlichen Herausforderung wirklich gut geschlagen hat, aber es war traurig, dass wir heute Abend zwei verlieren müssen. Das Beschleunigungsrennen ist so kurz und kann ein unglaublich schmaler Grad zwischen Bleiben und Gehen sein. Es ist hart, sie so traurig zu sehen, wenn sie gehen. So etwas lässt mich das, was ich in meinem Leben mache, noch mehr wertschätzen. Ich werde Rennfahren nie wieder als selbstverständlich ansehen, nachdem ich gesehen habe, wie viel es all diesen PlayStation-Spielern, die ihr Leben verändern möchten, bedeutet.“

„Der Hindernisparcours war super“, sagte James Garner, Teilnehmer aus dem Vereinigten Königreich, der Zweiter unter seinen Teamkollegen in Wadi Adventure und so vor dem Ausscheiden bewahrt wurde. „Er hat mir unheimlich gut gefallen. Das war mit das Beste, was ich je gemacht habe. Es war ein unglaubliches Gefühl, am Ziel anzukommen und einen Tisch voller Helme zu sehen – einer davon für mich – was heißt, dass ich wirklich in der GT Academy bin.“

Die ausgeschiedenen Fahrer haben immer noch die Möglichkeit, die schönen Dinge von Abu Dhabi zu erleben, denn morgen erwartet sie ein Ausflug in die „Yas Waterworld“.

Für die restlichen 28 Teilnehmer des Wettbewerbs geht die harte Arbeit weiter. Das Rennen wird ernst, denn die Teilnehmer werden in den Rennwagen Nissan 370Z auf der Formel-1-Strecke Yas Marina Circuit auf Herz und Nieren geprüft.