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Veranstaltungsbericht

Kazunori Yamauchis Rede beim „Open Garage Talk“ des CARS (Center for Automotive Research at Stanford)

Bei der Universität Stanford handelt es sich um eine Institution im Silicon Valley, die in sämtlichen Wissensgebieten für Revolutionen sorgt. Kazunori Yamauchi wurde eingeladen, beim „Open Garage Talk“ ihrer akademischen Gemeinschaft, der regelmäßig von der Forschungsgruppe des CARS (Center for Automotive Research at Stanford) abgehalten wird, eine Rede zu halten und Zeit mit den Professoren und Studierenden zu verbringen.

Diese faszinierende Seminarveranstaltung, an der unter anderem Professoren, Studenten, Start-up-Unternehmen aus Silicon Valley und Autofans mit einem Interesse an der Zukunft der Mobilität teilnehmen, wurde im Jahr 2012 ins Leben gerufen. In der Vergangenheit haben bereits wichtige Persönlichkeiten aus der Automobilwelt auf dem Podium gestanden, unter anderem Carlos Ghosn (CEO von Renault-Nissan), Chris Bangle (ehemaliger Chefdesigner und Führungskraft von BWM) und Ralph Gilles (Designchef von FCA Global), um nur einige zu nennen. Kazunori Yamauchi nahm am 17. Open Garage Talk teil.

Die zwei wichtigsten Personen des CARS: Stephen Zoepf, Geschäftsführer (links von Kazunori Yamauchi), und Chris Gerdes, Leiter und Professor für Maschinenbau (rechts).
Die zwei wichtigsten Personen des CARS: Stephen Zoepf, Geschäftsführer (links von Kazunori Yamauchi), und Chris Gerdes, Leiter und Professor für Maschinenbau (rechts).

Kazunori Yamauchi besuchte die Universität Stanford am 2. März, wo er von vielen Studenten sowie Stephen Zoepf und Professor Chris Gerdes empfangen wurde. Stephen ist der Geschäftsführer des CARS sowie Gastgeber des Open Garage Talk. Außerdem ist er ein Ingenieur, der bereits in der Automobilentwicklung für Unternehmen wie BMW und Ford involviert war. Chris Gerdes ist Leiter des CARS und Professor für Maschinenbau mit dem Fachgebiet Fahrzeugdynamik und Fahrtheorie. Das Thema des Seminars lautete „Wie Fahrer und das Fahren die Autos der Zukunft beeinflussen werden“. Professor Gerdes führte die Gesprächsrunde mit Kazunori Yamauchi.

Ein Besuch in der CARS-Garage. Im Vordergrund ist das von Studenten gebaute, experimentelle Fahrzeug X1 zu sehen.

In der CARS-Garage wurden aktuelle Entwicklungen im Bereich des autonomen Fahrens erklärt.

Das Seminar begann mit einer Vorstellung der CARS-Garage, die eine Vielzahl an experimentellen Fahrzeugen präsentiert. Mit dabei waren ein zu einem Elektrofahrzeug umgebauter DeLorean, ein von Studenten gebautes Solarfahrzeug für die World Solar Challenge und sogar autonome Experimentalfahrzeuge von Autounternehmen, die eine Partnerschaft mit dem CARS haben. Der Audi TT fährt ohne Fahrer mit Renngeschwindigkeit auf Rennstrecken, während der Ford Fusion völlig selbstständig beeindruckend driften kann.

Autonome Testfahrzeuge von Autoherstellern, die eine Partnerschaft mit dem CARS haben. Der Audi TT mit dem Namen „Shelly“ im Vordergrund kann ohne Fahrer mit Renngeschwindigkeit auf Rennstrecken fahren. Der Ford Fusion im Hintergrund kann auch ohne Fahrer hervorragend driften.
Autonome Testfahrzeuge von Autoherstellern, die eine Partnerschaft mit dem CARS haben. Der Audi TT mit dem Namen „Shelly“ im Vordergrund kann ohne Fahrer mit Renngeschwindigkeit auf Rennstrecken fahren. Der Ford Fusion im Hintergrund kann auch ohne Fahrer hervorragend driften.

Später gab es eine Diskussion mit den Studenten. Das Gespräch erstreckte sich auf weitere Themen und behandelte sogar die amerikanische Demokratie, zu der Kazunori Yamauchi den Studenten eine interessante Frage stellte: „Könnte die Demokratie von Amerika auf irgendeine Weise mit Technologie verbessert werden, oder könnte ein völlig anderes politisches System entwickelt werden?“

Kazunori Yamauchi diskutiert mit den Studenten von Stanford.
Kazunori Yamauchi diskutiert mit den Studenten von Stanford.

Vor Ort wurde ein Rennsitz mit Gran Turismo™ Sport aufgestellt. Während viele der Besucher Spaß am Gameplay hatten, hielt Kazunori Yamauchi einen Vortrag über die Geschichte der Verbindung zwischen Gran Turismo, der Automobilindustrie und dem Motorsport. Darin sprach er auch über künftige Vorhaben, zu denen eine bevorstehende KI-Meisterschaft gehört, bei der eine autonome Fahr-Programmierschnittstelle eingesetzt werden soll, die aktuell entwickelt wird. Dabei rief er die Studenten zur Teilnahme auf.

Die Präsentation zu Gran Turismo. Darin wurde auch eine bevorstehende KI-Meisterschaft erwähnt.

Es gab eine tief greifende Diskussion mit Professor Chris Gerdes (links) über die derzeitigen Revolutionen im Bereich der Mobilität.

Das Publikum hört den Vortragenden gebannt zu.

Autogramme auf Geschenkexemplaren von Gran Turismo™ Sport.

Während die Mobilität vor einer baldigen, bedeutenden Revolution steht, hat diese Veranstaltung erneut aufgezeigt, dass Gran Turismo bereit ist, Teil dieser Zukunft zu sein.