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GT Academy

Europäisches Rennlager der GT Academy 2015 – Tag 3

Da bei der Jagd auf den nächsten Gewinner der GT Academy das Feld auf 28 Teilnehmer aus 10 Ländern ausgedünnt worden ist, wurde es im Rennlager auf dem Yas Marina Circuit heute ernst. Die Teilnehmer wurden in Rennwagen vom Typ Nissan 370Z auf der Südstrecke auf Herz und Nieren geprüft. Es waren keine Eliminierungen geplant und die Ausbilder der GT Academy verbrachten mit den Spielern Zeit im Auto, um daraufhin ihre Leistungen zu analysieren und sie mit den gesammelten Daten und Videos zu beraten.

Der Tag hatte gut für die vier verbleibenden Spieler jeder Region begonnen. Als Belohnung für ihre Bemühungen, und um ihnen einen Vorgeschmack auf das glamouröse Leben eines internationalen Rennfahrers zu geben, wurden sie zum Fünfsternehotel Viceroy „befördert“, das die Strecke überschaut und sogar überspannt. Jede Teilnehmergruppe wohnt jetzt in einer Luxussuite, die mit PlayStation-Spielen ausgestattet wurde.

Rob Jenkinson, der das Fahrertraining für das Fahrerentwicklungsprogramm der GT Academy beaufsichtigt und für das heutige Training zuständig war, war von dem Standard der Teilnehmer beeindruckt. „Der Standard ist insgesamt hoch“, so sein Kommentar. „Jedes Land hat mindestens einen Fahrer, der bei den Rundenzeiten ganz oben mit dabei ist, was einen harten Wettbewerb am letzten Tag vermuten lässt. Die Jungs hatten ziemlich viel Zeit mit meinen Ausbildern auf der Strecke und zum Analysieren der Daten, um zu sehen, wo sie sich verbessern können. Sie saugen die Informationen wie Schwämme auf, daher erwarte ich, dass einige von denen, die heute vielleicht langsamer waren, sich das nächste Mal im Auto verbessern werden.“

Der Tag endete mit einem Arztbesuch! Jeder Teilnehmer wurde einer gründlichen medizinischen Untersuchung in Übereinstimmung mit den Vorgaben des Motorsport-Dachverbands unterzogen – und bestand ihn!

Wenn die Teilnehmer ihren Traum am Donnerstag weiterverfolgen, wartet ein besonderes Schmankerl auf sie – das Gefühl von Luxus und eine beeindruckende, bahnbrechende Herausforderung.

Max Chilton (Mentor der Gruppe aus dem Vereinigten Königreich): „Der heutige Tag war für mich sehr wichtig, um die Fahrer besser zu verstehen. Es war schön, sie zum ersten Mal auf der Strecke zu sehen. Sie sind zum ersten Mal einen Rennwagen auf einer Strecke gefahren, deshalb war es schön, sie breit grinsend aus den Autos steigen zu sehen. Für mich ist am wichtigsten, dass sie sich gut entwickeln. Sie sind vier Runden gefahren, haben sich die Daten mit ihren Ausbildern angesehen und haben alle gute Fortschritte gemacht. Es ist schön, sie da zu sehen, wo sie sein sollten.“

Olivier Pla (Mentor der Gruppe aus Frankreich): „Heute ging es richtig los, da die Jungs zum ersten Mal auf die Strecke durften. Zum ersten Mal sind sie auf einer echten Rennstrecke und nicht auf einer in einem PlayStation-Spiel gefahren. Deshalb war es interessant zu sehen, wie sie ihre Fähigkeiten aus Gran Turismo auf die Wirklichkeit übertragen können. Es ist etwas ganz anderes, da man in der Wirklichkeit absolut keine Fehler machen darf und die Grenzen des Autos finden muss. Die Jungs haben uns wirklich coole Sachen gezeigt, und jetzt sehen wir uns an, wie sie sich im Laufe der Woche entwickeln werden. Man kann noch nicht sagen, wer sehr gut sein wird und wer nicht, da einige langsamer anfangen und im Laufe der Woche zulegen werden.“

Corbinian Henle (deutscher Teilnehmer): „Es war umwerfend, heute zum ersten Mal auf der Strecke zu fahren. Ich fand es super. Es gibt noch viel Luft nach oben, aber ich fand es super. Fahren ist fantastisch; es ist mein Ein und Alles.“

Nikodem Wisniewski (polnischer Teilnehmer): „Das Rennlager ist ein sehr schönes Erlebnis. Für jemanden mit wenig Erfahrung ist es anfangs ziemlich schwierig, doch das hier ist ein unglaublicher Ort und großartig zum Rennfahren, deshalb bin ich sehr froh, dass ich hier bin. Beim Beschleunigungsrennen gestern war es ein tolles Erlebnis, im Nissan 370Z zu beschleunigen und Vollgas zu geben.“