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Europäisches Rennlager der GT Academy 2015 – Tag 6

Das Rennlager wurde heute an einen ganz besonderen neuen Ort verlegt: in die legendäre Rub al-Khali, die größte ununterbrochene Sandwüste der Welt. Das Rennlager der GT Academy ist ein einmaliges Erlebnis für die Teilnehmer, doch der Umzug in Abu Dhabis „Leeres Viertel“ und die Übernachtung in Zelten in der Wüste macht diese Ausgabe noch besonderer für die 21 verbleibenden Teilnehmer.

Der Frieden an diesem Abend im Wüstenlager stand in krassem Widerspruch zum regen Treiben am Morgen im Rennlager, wo sich die sieben Gebietsgruppen ein 90-minütiges Langstreckenrennen in der sengenden Hitze von Abu Dhabi geliefert haben. Die Herausforderung fand im Kart-Zentrum des Yas Marina Circuits statt und war eine Gelegenheit für die Mentoren und Ausbilder der GT Academy, sich ein Bild von den letzten 21 in einer Rennsituation zu machen.

„Das Kartrennen verrät uns viel über pure Geschwindigkeit, Fahrgeschick, Fitness und Konzentration“, erklärt der leitende Ausbilder Rob Jenkinson, der während des Fahrerentwicklungsprogramms eng mit dem Gewinner der GT Academy 2015 zusammenarbeiten wird. „Zwei der drei Benelux-Fahrer waren ausgezeichnet, und die Benelux-Länder haben bei dem Rennen richtig aufgetrumpft. Es war jedoch sehr gut, alle Fahrer genauer begutachten zu können. Einige konnten ihre Stärken zeigen, bei anderen wurden Schwachstellen aufgedeckt.“

Nach den Beneluxstaaten fuhren Deutschland, die Iberische Halbinsel, Italien, Frankreich, Mittel- und Osteuropa und das Vereinigte Königreich in dieser Reihenfolge über die Ziellinie. Das Ergebnis fließt nicht in die nächste Ausscheidung mit ein, doch die Leistungen der Teilnehmer werden von den Mentoren vermerkt und werden eine Rolle in ihrem Entscheidungsprozess spielen.

Der Wechsel von der Yas-Insel zum Wüstenresort Qasr Al Sarab bedeutete außerdem den Wechsel von der feuchten Küstenhitze zur trockenen Wüstenhitze von 42° C. Durch den Tapetenwechsel erhielten die Teilnehmer auch die Gelegenheit, zum ersten Mal auf einem Kamel zu reiten! Ein Lagerfeuer und eine Nacht unter den Sternen in der Wüste dienen als Überleitung zu einer spektakulären Wüstenherausforderung am morgigen Tag.

JP Kraemer (Mentor der Gruppe aus Deutschland): „Meine Jungs waren bei dem Kartrennen heute ziemlich gut. Sie sind sehr professionell und denken positiv. Der heutige Tag hat mich wirklich verblüfft. Es ist alles so eindrucksvoll hier. Kein anderer Ort der Welt kommt da mit. Der Geruch, die Hitze, die Ausblicke – es ist umwerfend. Was für eine Gelegenheit für diese Jungs – nicht nur, hier sein zu können, sondern um ihren Traum kämpfen zu können.“

Ben Bishop (Teilnehmer aus dem Vereinigten Königreich): „Das Rennlager ist in jeder Hinsicht eine große Herausforderung. Da man nicht weiß, was als Nächstes kommt, ist es sehr schwer, sich mental vorzubereiten, damit müssen wir alle fertig werden. Ich glaube, dass ich die ganze Woche gut dabei war, doch beim Kartfahren heute habe ich mich schwergetan. Ich freue mich auf das morgige Rennen in der Wüste. Es ist toll, hier zu sein, und das Zelten in der Wüste ist ein echtes Erlebnis.“

Fabio Romalhinho (portugiesischer Teilnehmer): „Es ist der Hammer, hier in der Wüste zu sein – die Dünen und all das sind unfassbar. Das Rennlager läuft gut ... Ich meine, ich bin schließlich noch dabei! Mal sehen, was morgen passiert; noch ein neues Auto, noch eine neue Rennart und noch ein neues Erlebnis.“